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Injektionstechniken

Die etablierten Injektionstechniken und Einsatzgebiete der Hyaluronsäure unterliegen einem ständigen Wandel. Von entscheidender Bedeutung sind die Injektionstechnik und die Injektionstiefe. Die Multipunktions-/Mikropapular-Technik (Nappage) wird bei großflächiger Rehydration und Faltenprävention der Haut angewendet. Bei größeren Augmentationen kommt z.B. die Criss-Crossoder Fächertechnik zum Einsatz. Bei Falten mit unterschiedlichen tiefen Anteilen eignet sich die Sandwich-Technik. Für schwer zugängliche Behandlungsareale ist die serielle Punkt-Technik ideal.Im Folgenden sollen kurz die wichtigsten Injektions-Methoden beschrieben werden:Multipunktions- bzw. Mikropapulartechnik (Nappage)
Hierbei wird die Hyaluronsäure oberflächlich, in Abständen von 2 bzw.3 mm, d. h. in einer Tiefe von bis zu ca. 2mm, in kleinsten Mengen gleichmäßig unter die Haut appliziert.Serielle- bzw. Punkt-Technik (Depottechnik)
Hierbei werden kleinere Implantatdepots im Verlauf der Falte mittels multipler Einstiche entlang des zu korrigierenden Bereiches gespritzt.

Sandwichtechnik
Bei Falten mit verschieden tiefen Anteilen kommt die Sandwichtechnik (Lagerungstechnik) zum Einsatz. Hierbei werden in den unterschiedlichen Hautschichten verschiedene oder auch gleiche Präparate übereinander implantiert.

Linear- bzw. Tunneltechnik
Hier reicht ein einziger Einstich in die Haut. Bei der Tunneltechnik werden zusammenhängende, strichförmige Implantat-Depots durch langsames Zurückziehen der Kanüle in der Haut mit fortlaufender Injektion gesetzt.

Criss-Cross-Technik
Die Criss-Cross-Technik ist eine rasterförmig angeordnete serielle Tunneltechnik. Sie dient zur Behebung von ausgebreiteten Defekten, indem ein intradermales, stützendes, flächiges Netz in der Dermis angelegt wird.
Substitution nativer Hyaluronsäure ermöglicht eine erhöhte Wasserbindung, dient dem Aufbau einer extrazellulären Matrix und optimiert die Zellaktivität ähnlich einer verbesserten Matrix bei jüngeren Erwachsenen (Biorevitalisierung).

Fächertechnik
Bei der Fächertechnik wird die Nadel an der Peripherie des zu unterspritzenden Behandlungsbereiches in einem Winkel von 45° eingeführt und parallelisiert. Nach der Injektion einer horizontalen Linie mittels Tunnel-Technik wird die Nadel nicht aus der Haut gezogen, lediglich der Winkel der Nadel wird verändert. Das Material wird nun entlang der neuen Linie injiziert, sodass ein fächerförmiges Unterspritzungsareal entsteht.


Serielle/Punkt-Technik
Lineare Technik
Criss-Cross-Technik
Fächer-Technik